Montag, 30. September 2019

Anreise vorerst ohne Lara

Sonntag, 29.09.2019

Heute ging es nun endlich los. Um 6 Uhr startete der Flixbus von Dresden nach Berlin. Das hieß für alle zeitiges Aufstehen und nicht verschlafen. Alle schafften es, sich am Sonntagmorgen aus dem Bett zu quälen außer eine - Lara. 5:45 Uhr erreichte uns ein Anruf von ihr, dass sie gerade erst aufgewacht ist. Jetzt hieß es für sie Zähne putzen, Gesicht waschen und fix ins Auto und wie geplant nach Dresden düsen. Doch das war wohl nichts - der Bus fuhr vor ihrer Nase davon und sie musste mit dem Auto nach Berlin gebracht werden.


Lara holt uns auf der Autobahn ein.

Letztendlich war Lara vor uns am Flughafen, da sie mit dem Auto schneller war als der Bus. Jetzt hatten wir noch vier Stunden Zeit bis unser Flieger startete. 12:30 Uhr ging es endlich mit dem Flieger nach Cluj Napoca. Trotz dass wir eine viertel Stunde später starteten, kamen wir überpünktlich in Rumänien an.

Nachdem wir unsere drei Mietwagen organisiert hatten, begann unsere Fahrt in Richtung Outwardbound Camp in Sovata, etwa drei Stunden Autofahrt vom Flughafen entfernt. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp ein, um uns mit Verpflegung einzudecken und staunten nicht schlecht über die Modernität im Einkaufszentrum. An den eigentlichen Kassen wurden beispielsweise die Artikel lediglich gescannt und man erhielt eine Rechnung, welche man an einem separaten Bezahlautomaten beglich.

Um möglichst viel von Rumänien zu sehen, sind wir über einige Umwege ins Camp gefahren und waren tatsächlich positiv von der wunderschönen Natur überrascht. Die Menschen hier tragen sogar wirklich zum Teil die typisch rumänischen Trachten, fahren mit Pferdewagen über die Straßen und haben ziemlich kaputte Autos.



Jetzt leben wir uns erst einmal in unserer neuen Unterkunft ein, die wir euch sicherlich diese Woche noch näher zeigen werden.


Bis dahin - viszlát - auf Wiedersehen!

Lara, Vanessa, Sabrina, Andy und Pauline 😊

Sonntag, 29. September 2019

Viele Stunden später...

.... sind wir endlich angekommen.

Hallo, von der schönsten Insel der Welt.

Für uns ging es gestern, den 28.09.2019, um 13:30 Uhr von Dresden mit dem Flugzeug nach München. Schon in Dresden wurde es spannend. Anika hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch vor der Sicherheitskontrolle. Aber alles gut. 🙈
Lisa wurde direkt zur Sprengstoffkontrolle gebracht.🙆🏼‍♀
In München haben wir uns dann den ganzen restlichen Tag um die Ohren geschlagen. Neben vielen Dirndln und Lederhosen und gutem bayrischen Essen, gab es leider nicht besonders viel zu sehen. 
Gegen 00:00 Uhr isländischer Zeit sind wir dann, nach einigen Turbulenzen, in Keflavík gelandet. Nach einer kurzen Nacht, machten wir uns auf den Weg zu unserer Partnerin Evelyn. Unterwegs gab es natürlich unglaublich viel zu sehen. Die Landschaft und die Natur sind atemberaubend. Aber seht selbst: 

Außerdem musste für die nächste Woche eingekauft werden, denn in Island sind die Einkaufsmöglichkeiten nur schwer zu erreichen. Wir haben ganze 16.864 Isländische Kronen bezahlt. 
Nebenbei wurden viele Bilder und Storys für unseren Instagram Account gemacht.

Um 19:00 Uhr kamen wir endlich auf Evelyns Hof Lýtingsstaðir an. Wir haben noch lecker gekocht und nun erholen uns erst einmal von dem langen Tag. 
Morgen geht es dann für uns richtig los. Die ersten Interviews stehen an. 


Euer Team Island💚

El Torero - Wir sahen rot!

Hola!

Am zweiten Tag ging es bei uns direkt super spannend weiter. Wir starteten nach einem gemeinsamen Frühstück in Richtung Innenstadt. Dort gab es verschiedenste Sehenswürdigkeiten, unter anderem die größte gotische Kirche der Welt.


Madonna mit Jesuskind

Sozialversicherungsunternehmen


Sozialversicherungsunternehmen

Doch danach ging das eigentliche Spektakel erst los! Denn wir haben uns getraut und sind zu einem traditionellen Stierkampf in der Stierkampfarena "Plaza de Toros de la Maestranza" gegangen.


Für uns alle war das keine leichte Entscheidung. Denn für tierliebe Menschen ist das absolut nicht problemlos mit anzusehen, da bei jedem Kampf ein Stier getötet wird und wir ingesamt sechs Kämpfe miterlebt haben. Uns war es aber wichtig, etwas typisch spanisches mitzuerleben. Denn genau wegen solchen Dingen machen wir dieses Projekt ja - eben um uns interkulturellen Konflikten zu stellen.





Der schlimmste Moment für uns? Bei einem Kampf mussten wir ansehen, wie fast ein Mensch gestorben ist, da der Stier ihn mit seinem Hörnern auf den Boden drückte. Doch am Ende ist noch alles gut gegangen und der Kampf wurde gewonnen.

Für uns alle steht fest: Es war ein sehr prägendes Erlebnis, jedoch würden wir sowas nie wieder mit ansehen.

Schluss mit der dramatischen Stimmung - morgen gehts los mit unserem Spanischkurs! 

Aber erstmal fallen wir jetzt tot ins Bett, denn es ist 23:15 Uhr und wir sitzen völlig übermüdet vor dem Laptop, um euch auf dem Laufenden zu halten. ;)

Bis morgen!

Samstag, 28. September 2019

2259km weg von zu Hause!

Endlich haben wir die Reise gen Süden gestartet. Heute, am 28.08.2019 sind wir am Flughafen Berlin Schönefeld gegen 07:00 Uhr angekommen. Der Wecker hat für uns also ziemlich zeitig geklingelt.


Habt ihr es eigentlich schon mal erlebt, dass ihr beim Check-In inklusive Gepäckaufgabe zu schnell dran wart und ans Ende der Schlange zurück geschickt wurdet? Nein? Wir schon und das war wohl das merkwürdigste Ereignis an diesem Tag.



Aber es gibt natürlich auch was witziges zu erzählen - unser lieber Julius hat es trotz mehrfachen Hinweisen nicht geschafft, sein Taschenmesser aus dem Handgepäck zu nehmen und wurde sofort wie ein Schwerverbrecher aus dem Verkehr gezogen. Aber keine Panik - auch das hat sich am Ende alles geklärt. :D



Nach 3,5 Stunden Flugzeit sind wir in Sevilla gelandet, von 31 Grad mit Sonnenschein begrüßt und vom Team unseres Projektpartners in die Unterkunft gebracht wurden. Diese zeigen wir euch in den nächsten Tagen.

Nach einem kurzen Aufenthalt haben wir uns erst einmal auf dem Weg nach etwas Essbarem gemacht. Antonio - der Leiter des Projektes aus Spanien - informierte uns, dass es die heiß begehrten spanischen Tapas nur von 07:00-13:00 Uhr und von 20:00-2:00 Uhr gibt. Somit müssen wir uns wohl langsam von den deutschen Zeiten verabschieden und uns für heute etwas internationales zu Essen besorgen. ;)


Das Einkaufen gestaltet sich zwischen 14:30-17:00 Uhr auch gar nicht mal so einfach. Die Spanier leben nämlich ihre berühmte Siesta auch tatsächlich aus. 

Unser Stadtteil hier in Sevilla heißt "Triana" und wir brauchen nur 10min zu Fuß ins Zentrum, was wir morgen genauer unter die Lupe nehmen werden.

Euch ist das hier zu viel Text und ihr möchtet gerne mehr Bilder sehen? Dann folgt uns gerne auf unserer Instagramseite "sofasworldwide". :)

Liebste Grüße aus Sevilla und bis morgen!

Mittwoch, 18. September 2019

Unsere Erwartungen an Malta



Nun rücken wir unserer Reise nach Malta immer näher, es sind nicht einmal mehr 14 Tage bis dahin und uns als Team gehen unterschiedliche Gedanken durch den Kopf. Was wird uns erwarten? Wird die Anreise ohne Probleme erfolgen? Wie kommen wir damit klar, komplett auf unsere Englischkenntnisse gestellt zu sein?

Trotz all dieser Fragen, freuen wir uns alle vier auf diese Reise und gehen mit voller Wissbegierde und Neugier an die Sache.



Da wir alle unterschiedliche Erwartungshaltungen haben und ihr euch auch ein Bild davon machen könnt, schildern wir euch hier unsere unterschiedlichen Erwartungshaltungen:



Pascal:
Ich, für meinen Teil, gehe mit voller Neugier an die Sache ran und kann es kaum erwarten bis unserer Flieger am 29.09. Richtung Malta abhebt. Ich erwarte das Land noch besser kennen zu lernen sowie deren Bevölkerung. Hinzu möchte ich mehr über ihre Lebenseinstellung erfahren, um gegebenfalls selber eine Veränderung meiner Einstellung vorzunehmen. Ich denke es wird eine tolle Zeit, all diese Vorfreude die sich in den Planungen entwickelt hat, wird nun gesättigt. Ich hoffe nur, dass unsere Anreise ohne Probleme erfolgt, dies ist meine größte Sorge, doch, irgendwie wird das schon alles klappen.

Katharina:
Im Moment habe ich noch gemischte Gefühle zu unserem Auslandsaufenthalt auf Malta: Vorfreude, Spannung aber auch Zweifel. Ich erwarte, dass ich eine komplett neue Kultur kennenlernen werde, in welcher ich viele neue Traditionen, Mentalitäten und landestypische Merkmale kennenlerne werde.Aber auch das Essen wird eine kleine Herausforderung, an die ich mich aber auch gewöhnen werde. Ich denke ich werde über mich selbst hinauswachsen, indem ich meine über Jahre erlernten englischen Sprachkenntnisse anwenden und verbessern kann. Ich werde in der Lage sein, Kontakte zu Veranwortlichen vor Ort zu knüpfen und in Zusammenarbeit mit diesen einen Plan für die zwei Wochen aufzustellen. Dabei werden aber auch Schwierigkeiten auftreten, welche mit viel Spontanität gelöst werden müssen, was auf die südländische Mentalität zurückzuführen ist. Aber auch das werden wir zu bewältigen wissen.

Felica:
Meine Erwartungen an die Reise sind auf jeden Fall, dass ich viel an sprachlichen Kenntnissen dazu gewinne und meine vorhandenen Englischkenntnisse intensiv in den Gesprächen mit den Einwohnern auf die Probe stellen kann. Außerdem erwarte ich, dass wir viele neue Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen wie dem Pflegeheim oder der Schule sammeln. Ich bin gespannt, wie groß die Spanne zwischen der interkulturellen Kompetenz zwischen Deutschland und Malta ist und wie die Lebensweise der Familien dort sein wird. Ich erwarte, dass der Lebensstil wesentlich flexibler und einfach gestrickt ist und die Menschen ihre Prioritäten ganz anders im Alltag setzen als wir in Deutschland. Außerdem denke ich, dass wir viele neue Gerichte kennen lernen werden, die uns vorher noch nicht bekannt waren.