Dienstag, 8. Oktober 2019

Die bunte Stadt

Hallo Leute,

unser gestriger Tag, ging damit zu Ende, dass wir festgestellt haben, dass das Wasser in unserer kompletten Ferienwohnung nach Schwefel riecht...😨
Trotzdem sind wir heute natürlich mit guter Laune aufgestanden. Es ging los mit ein wenig Kultur. Wir schauten uns ein kleines Museum, hier in Reykjavík an. Anschließend entschieden wir uns spontan dazu, zum Hafen zu gehen und kurz zu entspannen. 


Danach ging es weiter zum Einkaufen und kurz in die Ferienwohnung. 



Der Tag ging damit weiter, dass wir einige Souvenirs besorgten und die Stadt erkundeten. Dabei ist uns einiges aufgefallen. Die Häuser hier sind sehr bunt und oft auch mit schönen Motiven bemalt, sogar eine Straße ist in Regenbogenfarben angestrichen. 
Uns ist aber aufgefallen, das die Farben doch seeeehhrr merkwürdig kombiniert sind, wir laden sich die nächsten Tage noch ein paar Exemplare davon hoch. Außerdem gibt es viele Bars und kleine gemütliche Cafes. 





Am späten Nachmittag machten sich Lisa und Anika auf den Weg, zum Stadtbad, was ganz in der Nähe liegt. Im Bad durfte man leider keine Fotos machen, daher schreiben wir kurz, wie es da aussah.
Es gab kleine Pools mit 42 Grad heißem Wasser, Schwimmbecken und sogar eine Sauna. Bei dem Besuch haben wir gleich festgestellt, wie kinderfreundlich die Stadt ist, denn es gab einen ganzen Korb voll mit Schwimmflügeln für Kinder. Außerdem hat man gemerkt, dass sich viele Isländer hier entspannen, denn gegen 18.00 Uhr wurde das Bad auf einmal sehr voll und wir machten uns auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft. 
Hier gab es einen kleinen Snack und nun arbeiten wir wieder an unserem Blog und dem Instagram Post. 

Bis morgen
Lisa, Nora und Anika 💚

Trennung auf Zeit

Hallo, ihr Lieben!

Diesen Vormittag verbrachten wir erneut in unsere Partnerschule. Wir besuchten drei zwölfte Klassen. Neben den Vorträgen über unser Bildungssystem, Dresden und das Leben in Deutschland spielte hier auch erstmals das Sozialversicherungssystem eine große Rolle. Rumänien hat, wie Deutschland auch, das bismarcksche Sozialsystem als Grundlage. Trotzdem gibt es hier und da kleine Unterschiede in der Umsetzung. So wird in Rumänien keinen Wert auf Vorsorgeuntersuchungen gelegt, welche in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnen, um Kosten zu vermeiden. Überraschend für uns war dagegen, dass die Schule eine eigene Krankenschwester hat. Hierher kommen etwa 2.000 Schüler im Jahr mit Anliegen aller Art. 

Die zwölften Klassen waren sehr aufgeschlossen und neugierig über unser Leben in Deutschland. Vor allem interessierten sie sich für Themen, welche in den ungarischen Medien immer wieder behandelt werden. Oft wurden wir deshalb zur Migrationspolitik oder dem Rechtsruck im eigenen Land befragt. 

Nachdem wir heute drei Deutschstunden gestalten durften, ging es für uns zur „Caritas“, dies ist eine internationale Hilfsorganisation, welche in 162 Ländern vertreten ist. Eine Mitarbeiterin des Verbandes, Frau Torak, empfing uns sehr herzlich mit Tee und Gebäck. Sie erklärte uns, dass die Caritas von der Kirche abstammt und in einigen Ländern sogar immer noch an diese gekoppelt ist. Unser zweieinhalbstündiges Interview war sehr aufschlussreich und interessant. Frau Torak beantwortete uns alle Fragen zu Hilfsprojekten, Sozialversicherungen, Arbeitslosigkeit, Gesundheitsversorgung, Armut und vielem mehr.

Andy und Frau Torak
Da wir nicht erwartet hatten, so ein zeitintensives und thematisch breit gefächertes Gespräch mit der Hilfsorganisation zu führen, gerieten wir etwas mit unserem Zeitplan durcheinander. Um 15 Uhr hatten wir bereits wieder einen Termin in der medizinischen Universität, um das Simulationszentrum zu besichtigen. Damit wir diesen Termin wahrnehmen konnten, teilte sich unsere Gruppe. Lara, Vanessa und Pauline fuhren zusammen mit Krisztina und Noémi zur Universität. Andy, Sabrina und Andi blieben jedoch noch bei Frau Torak, um viele weitere Fragen beantwortet zu bekommen. Sie erzählte uns zum Beispiel, dass seit dem EU-Beitritt von Rumänien im Jahr 2007 die Einwohnerzahlen von 21 Mio. auf 19 Mio. gesunken sind. Der Grund dafür ist, dass viele Fachkräfte in westliche Gebiete abwandern.

Der andere Teil unserer Gruppe besuchte dagegen das Simulationszentrum. Hier werden diverse Krankheiten per Computersteuerung an Puppen erprobt. Dies unterstützt die praktische Ausbildung der zukünftigen Ärzte. Die Planung vor Ort war allerdings etwas enttäuschend. Es fühlte sich leider niemand wirklich für uns zuständig und so half uns, dank dem Einsatz von Krisztina, ein Sekretär weiter. Das Zentrum ist ähnlich wie ein Krankenhaus aufgebaut. Eine Studentin aus dem zweiten Semester begleitete unsere Gruppe. Sie erzählte Einiges über ihr Studium. Jedes Semester trainiert an den Puppen, um diverse Symptome zu erkennen und behandeln zu können. Später dürfen bzw. müssen die Studenten auch Leichen obduzieren. Die Körper dafür werden in den meisten Fällen gespendet. 



Später trafen sich alle wieder in unserer Ferienwohnung, damit wir gemeinsam zur Promenda Mall fahren konnten. Unseren Tag könnt ihr übrigens auch regelmäßig aller vier Tage in den Storys von Instagram verfolgen oder jederzeit im Nachhinein in den Highlights unter „Rumänien“ ansehen.

Morgen steht bis jetzt der Besuch eines Sportvereins und eines Waisenhauses auf dem Plan - Änderungen natürlich vorbehalten. 😉

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen! 

Andy, Lara, Pauline, Vanessa und Sabrina 😊

Montag, 7. Oktober 2019

Abschied und Ankunft

Hallo ihr Lieben,



für uns hieß es heute Abschied nehmen. Abschied von Evelyn, von den Cottages und vom Hof.
Und vorallem von der unendlich schönen Natur und damit verbundenen Stille. 




Evelyn war so lieb und hat uns nach Sauðárkrókur mitgenommen. Auf der Fahrt hat sie uns dann noch interessante Infos über sich selber und über Island gegeben. Auch die Geschichten über die Elfen hat uns sehr nachdenklich gemacht. 

Um 11.45 Uhr haben wir unsere 5 stündige Busreise nach Reykjavik angetreten. Die Fahrt verlief super und wir konnten wieder viel sehen!

Nach dem wir dann in Reykjavik rausgelassen wurden, mussten wir uns auf die Suche nach der Richtigen Busverbindung machen, was dank Nora abef dann doch schnell ging und wir gleich in den nächsten Bus springen konnten!
Verdutzte Gesichter machten wir dann, als der Busfahrer uns an einer anderen Haltestelle "rausgeschmissen" hat. Er hat uns dann in einem ziemlich gebrochenen Englisch erklärt, das wir laufen können, weil es nicht mehr so weit ist. Gut, so sind wir dann mit unseren schweren Koffern durch die Straßen von Reykjavík gezogen.
Nach dem wir die falsche Wohnung beziehen wollten und gefühlt 1000 mal den Schlüsselcode eingegeben hatten, ist uns aufgefallen das wir an der falschen Wohnung stehen 😂👍🏻
Unsere Unterkunft ist eine wirklich hübsche Ferienwohnung.
Der erste Gang war dann zu einem kleinen Lebensmittelladen, da wir echt Hunger hatten.
Im Laden haben wir uns dann dazu entschlossen, dass wir erstmal nur Essen für heute Abend holen und uns morgen dann für die Woche eindecken. 



Wir sind echt geschafft von dem Tag und sagen schonmal 
Bis morgen!

Anika, Nora und Lisa! 💚

Der erste Regen

Hallo ihr Lieben,

heute stand bei uns ein Aquariumbesuch auf der Hauptinsel Malta an. 🐋🐠 Deshalb standen wir heute schon zeitig auf, weil wir uns auch noch eine neue Wochenfahrkarte kaufen mussten und dafür nochmal nach Victoria fahren mussten. Von dort ging es anschließend zum Hafen, von welchem wir wieder mit der Fähre nach Malta fuhren. 🚢 Weiter fuhren wir wieder mit dem Bus und dieses Mal auch nur 45 min und nicht so lange wie am Samstag nach Valetta. Das "Malta National Aquarium" liegt in San Pawl, direkt am Meer. Genau in dem Moment, wo wir ausstiegen, fing es das erste Mal zu regnen an. Also sprinteten wir so schnell wie es nur ging Richtung Museum, wo wir uns mit Felicas Onkel und ihrer Tante trafen, die zur Zeit hier Urlaub machen. Nach einer kurzen Wartezeit in der Schlange, starteten wir nun unseren Rundgang im Aquarium. Es war wirklich sehr schön gemacht und man bekam einen guten Überblick über eine Vielzahl von Meeresbewohnern. Ein Punkt, auf welchen das Museum auch aufmerksam machte, ist die Vermüllung der Meere durch Müll und Plastik und was dagegen unternommen werden kann. ✔ Das konnten wir nur sehr postiv bewerten. Was uns dagegen nicht so gut gefallen hat war, dass der Rundgang innerhalb von einer halben Stunde schon zuende war und wir uns wirklich mehr erwartet haben. Aber das ließ sich nun nicht ändern. 😐














Anschließend gingen wir noch etwas kleines essen, wobei uns schon die dunklen Wolken auffielen, die sich langsam aber allmählich über dem Wasser zusammenbrauten. Kurz darauf folgte auch schon der erste Blitz und Donner und nur kurze Zeit später fing es wie aus Eimern an zu regnen. ☔☁ Also setzten wir zu einem erneuten Sprint an und rannten wieder in das Aquarium, wo wir uns erstmal unterstellten und das Unwetter beobachteten. Dies war eindeutig heftiger als wir ewartet hatten: Starker Sturm, Platzregen und lauter Donner. ⛈ Da wir aber noch unseren Bus schaffen wollten, rannten wir ein weiteres Mal los und verpassten unseren Bus natürlich trotzdem. Bis auf die Knochen waren wir durchnässt und am frieren. Wir wollten einfach nur noch in unsere Ferienwohnung. Glücklicherweise kam dann auch gleich ein Bus, auch wenn wir zwischendurch noch einmal umsteigen mussten. Letztendlich kamen wir aber pünktlich an der Fähre und später in unserem Appartement an. Da wir alle total frierten, gönnten wir uns erstmal eine Dusche. Dadurch, dass wir aber einen Boiler haben, war das warme Wasser schnell aufgebraucht. Zusammenfassend können wir nur sagen: Es kann nicht immer alles glatt laufen, was aber auch dazugehört. 🙆




In diesem Sinne wünschen wir euch noch einen schönen Abend und melden uns morgen wieder bei euch! 😊

Abuela y Abuelo

Buenos noches!

Der heutige Tagesausflug führte uns zum Altersheim "Claret - Residencias de mayores". Viertel neun haben wir uns mit Justin, der englischen Übersetzerin und Marie, einer deutschen Praktikantin unserer Sprachschule, getroffen und sind mit dem Bus in Richtung Pflegeheim gefahren.

Dort angekommen wurden wir von einer Sozialarbeiterin und den Bewohnern herzlich begrüßt. Wir haben zuerst einen Rundgang durch das ganze Gebäude gemacht. Vor Ort gab es eine Cafeteria, zwei Physiotherapieräume, mehrere Aufenthaltszimmer für Besuche und natürlich die eigenen Zimmer der Besucher. Was uns überrascht hat waren viele kleine Fernsehräume, die wie ein Kinosaal aufgebaut waren, in denen die Bewohner gemeinsam Filme schauen können. Um sich wieder schick zu machen hat das Pflegeheim sogar einen eigenen Friseur!
Cafeteria
Fernsehraum
Julius und Annalena
An den Zimmern der Bewohner waren übrigens nicht nur die Namen angebracht, sondern auch immer ein Bild von den ein bis zwei Bewohnern oder Bewohnerinnen, was wir total süß fanden. Das Altersheim ist privat und muss auch von den älteren Herrschaften oder ihrer Familie selbst gezahlt werden. Ein Doppelzimmer kostet 1.500 Euro pro Monat und demzufolge kostet ein Einzelzimmer, je nach Ausstattung, noch mehr. In dem Preis ist natürlich die komplette Versorgung enthalten. 
Therapieraum
Zimmer eines Bewohners
Aber tiefer wollen wir darauf gar nicht eingehen. Denn unsere Fragen (und noch viele weitere, die uns während dem Gespräch in den Sinn gekommen sind), wurden uns ausführlich beantwortet und werden am Ende des Projektes anhand den Antworten der einzelnen Länder miteinander verglichen. Wir wollen dem nichts vorweg nehmen.
Marie beim Übersetzen
Danach ging es für uns kurz einkaufen und nach Hause zum Mittag essen. Nach einer kurzen Entspannung haben wir uns nochmal auf die Socken gemacht und sind wieder zum Plaza de España gefahren, um noch einmal die Gegend inklusive der prunkvollen Gebäude zu entdecken. 

Morgen begleitet uns Antonio, unser Projektpartner, zu zwei Kindergärten hier in Sevilla. Also gehts für uns wieder zeitig aus den Federn.

Wir sind jetzt ziemlich fertig von unserem Tag und werden unseren Abend gemütlich gemeinsam ausklingen lassen.

Hasta pronto!

Welcome to „Hogwarts“

Hallo, ihr Lieben!

Heute hieß es zum ersten Mal: auf in die Partnerschule. Um acht Uhr trafen wir uns mit dem Deutschlehrer Attila Puskás. Wir waren überrascht wie traditionell und alt diese Schule war. Es erinnerte uns stark an „Hogwarts“. Im Lehrerzimmer hingen überall Ölgemälde der ehemaligen Schulleiter an den Wänden. Auch im Treppenhaus wurde jeder Abschlussjahrgang ausgehangen. Insgesamt befinden im gesamten Gebäude 162 Fotos der letzten Abschlussjahrgänge.

Unsere Partnerschule


Unsere Partnerschule „Bolyai Farkas“ ist eine ungarische Schule in Rumänien. Obwohl die Ungarn von der Regierung nicht so stark unterstützt werden, ist die Schule akzeptiert und anerkannt. Trotzdem fiel uns auf, dass in der Schule nur eine europäische und eine rumänische Flagge hängt. Die ungarische Flagge haben wir dagegen aussichtslos gesucht.

Eine Schulstunde in Rumänien dauert 50 Minuten. Die Schüler haben zwischen den Stunden gerade einmal zehn Minuten Pause. Frühstücks- und Mittagspause gibt es hier nicht. Unsere Gastschüler essen deshalb immer zu Hause. In der erste Schulstunde standen wir direkt vor einer zehnten Klasse des Gymnasium und erzählten etwas über unsere Heimat. Wir haben einen Vortrag über Dresden und unser Bildungssystem gehalten und eine PowerPoint über das Leben in Deutschland gezeigt. In der zweiten Stunde hielten wir erneut die Vorträge vor einer achten Klasse. Diese Schüler waren viel offener und wissbegieriger, als die vorherigen Schüler. Trotzdem war es für uns eine Herausforderung vor der etwas unruhigen Klasse zu sprechen. Beide Klassen waren etwas schüchtern ihr gelerntes Wissen in Bezug auf ihre Deutschkenntnisse anzuwenden.

  
Attila musste danach in einer fünften Klasse unterrichten. Da diese erst seit einem Monat Deutsch lernen, waren unsere Vorträge nicht wirklich sinnvoll. Schlussendlich gab uns der Deutschlehrer für eine Stunde frei und wir gingen gemütlich eine Kaffee trinken. 

Um elf Uhr trafen wir uns erneut in der Partnerschule. Der Geschichtslehrer der Schule, welcher ebenfalls Attila hieß, zeigte uns unsere insgeheim als „Hogwarts“ bezeichnete Schule. Es war auf jeden Fall sehr interessant das traditionell eingerichteten Chemielabor oder Biologiezimmer zu sehen. Auch die Bibliothek oder das Archiv, welches Klassenbücher seit 1907 beherbergt, sah etwas aus wie in „Hogwarts“. Wir finden diese Schule auf jeden Fall total spannend und schön. Es versetzt einen in die eigene Jugendphase zurück. 

Die schuleigene Bibliothek
Nach unsere Führung durch die Schule trafen wir uns mit Balint, welcher mit uns die städtische rumänische Passbehörde besuchte. Im Gegensatz zu Deutschland befinden sich hier Zulassungsstelle und Passbehörde unter einem Dach. 


Nach diesem kleinen Rundgang trafen wir uns mit einer Dozentin der medizinischen Universität. Hier werden unter anderem die künftigen Ärzte, Zahnärzte oder Physiotherapeuten ausgebildet. Die Mitarbeiterin der Universität erzählte uns einiges über das Gebäude, welches einst als Militärakademie erbaut wurde. In dieser Universität studieren neben Rumänen und Ungarn auch viele internationale Schüler aus Deutschland oder Italien. Durch die hohen Studienanforderungen im eigenen Land, bekommen diese oft nur im Ausland die Möglichkeit ihren Traumberuf zu verwirklichen. Übrigens kostet ein Semester zwischen 3.000 € und 5.000 €. Die Schüler haben bei einen besonders guten Einstellungstest jedoch die Möglichkeit, ein Stipendium zu bekommen. Eine Studentin kam später noch dazu und zeigte uns das gesamte Gelände. Neben dem Sport- und Vorlesungsräumen durften wir ebenfalls im Museum der Universität schnuppern. Hier werden diverse Körperteile von verstorbenen Menschen präpariert und konserviert. Die Uni nutzt dieses Material für ihre Studenten. 


Jede Treppenstufe steht für einen Studiengang, welchen man an der medizinischen Uni studieren kann, es sind allerdings nicht alle aufgezählt.
Nach unserer zweistündigen Führung durch den Campus fuhren wir mit dem Taxi zurück zu unserer Unterkunft und gingen noch ein paar Lebensmittel für den heutigen Abend besorgen. 

Morgen werden wir weitere Vorträge vor einer zwölften Klasse halten. Außerdem steht die Besichtigung des Simulationszentrums der Universität auf dem Plan. Um ehrlich zu sein haben wir noch keine Ahnung, was genau uns dabei erwarten wird...

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Andy, Lara, Pauline, Vanessa und Sabrina 😊  

Sonntag, 6. Oktober 2019

Der letzte Tag ...

Hallo Leute, 

heute konnten wir uns über besseres Wetter hier in Island freuen. Bei einem kleinen Ausflug zum Stall vor dem Mittagessen unterhielten wir uns kurz mit Evelyn. Sie erklärte uns, wann und wo morgen unser Bus nach Reykjavík fährt. Sie ist so lieb und nimmt uns bis nach Sauðárkrókur mit und erspart uns somit über eine halbe Stunde Busfahrt. Außerdem klärten wir noch mit ihr, wann und wie wir den Aufenthalt auf dem Hof, die Reittouren und das Cottage, bezahlen können, denn wir haben bisher noch kein Geld gewechselt.
Wir sprachen auch über ihr selbstgebautes Museum "The Old Stable". Das sind Torfhäuser auf dem Hof, die die frühere Bauweise der Häuser in Island darstellen. Aber bevor wir heute dieses Museum besuchten, wurden wir zu einem weiteren Ausritt eingeladen. Dieser war, wie der Erste, wunderschön. Wir ritten ca. 3 Stunden entlang des Flusses, durch Ausläufer der Flusses und durch Islands beeindruckende Landschaft. Nachdem die Pferde geputzt, die Sättel und das Zaumzeug aufgeräumt war, werteten wir unsere Interviews fertig aus. Das war viel Arbeit, aber am Ende haben wir alles geschafft. Als wir fertig waren, machten wir uns erneut auf den Weg in Evelyns Büro, um uns die Audioguides, für das Museum, abzuholen. Es war ein sehr interessanter Rundgang über den Hof, bis hin zu den Torfhäusern. Das Ganze wurde durch die Audioguides liebevoll mit Musik und Erklärungen von Evy untermalt. 🎶






Nun möchten wir gleich noch die Gelegenheit nutzen, um uns bei Evelyn, ihrer Familie und den Voluntärinnen für die tolle Zeit, die super Zusammenarbeit und die wertvolle Unterstützung bei unserem Projekt zu bedanken. Wenn ihr mal nach Island wollt, ist es definitiv ein Muss, bei Evy vorbei zu schauen und ihre liebevolle Art kennenzulernen. 💚

Für uns war heute der letzte Tag hier auf Lýtingsstaðir, also haben wir unsere Koffer gepackt und uns von den Pferden verabschiedet.



Ihr hört morgen wieder von uns, wenn wir hoffentlich gut, in Reykjavík angekommen sind.



Bis morgen.

Lisa, Nora und Anika 💚

Ta' Pinu und Xlendi Bay

Hallo zurück aus Malta! 😊

Unser heutiger Tag wurde war wieder sehr von Kultur und Sightseeing geprägt. Heute aber leider ohne Jenny, da sie immernoch nicht zu 100 % fit ist und mal einen Tag zum ausspannen brauchte. 😕 Mit dem Bus starteten wir nun also heute Vormittag von Victoria nach Ta' Pinu, um die dortige Basilica zu besichtigen und wir können nur sagen: Dieser Anblick hat uns wirklich umgeworfen. Ein prachtvolles Gebäude, sowohl von innen als auch von außen. ⛪ Schon allein der Kirchenvorplatz war prunkvoll und die Gottesbilder wurden durch Mosaik dargestellt, was ein beeindruckendes Bild ergab. Um 13:30 Uhr öffnete die Kirche und wir konnten sie besichtigen. Auch dieser Anblick war einfach nur atemberaubend - alles war prunkvoll verziert, verschnörkelt und mit Gold geschmückt. Da wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, konnten wir noch Teil eines Gottesdienstes werden. Auch wenn dieser auf maltesisch gehalten wurde, war es sehr interessant diesem zuzuhören. 😇









 Nach dem Kirchenbesuch stand eine weitere Erkundung einer Küstenregion auf dem Plan: Xlendi Bay. Also setzten wir uns wieder in den Bus, unserem täglichen Freund und Helfer, und fuhren Richtung Xlendi. Schon als wir aus dem Bus ausstiegen, verschlug uns die Aussicht über das weite Meer einfach nur die Sprache. Steilküsten, Wellen und tiefblaues Wasser, das beschreibt es eigentlich ganz gut. Also gingen wir kurzerhand hinunter ans Meer und Pascal und Kathi trauten sich, trotz ziemlich starken Wellengang, ins Wasser. Und es war gar nicht so kalt wie gedacht. 🌊🌍




Nachdem wir wieder zurück in Ghajnsielem waren, machten wir uns noch schnell fertig und gingen wieder, in unser mittlerweile Stammrestaurant "Rexxy", etwas essen. 😋 Über Pasta, Pizza und Rippchen war für jeden etwas dabei. 🍕

Da wir nun wieder ganz schön kaputt sind, werden wir gleich schlafen gehen und melden uns morgen wieder bei euch. Il-lejl it-tajjeb! 🌛🌚