Donnerstag, 3. Oktober 2019

Allein in Island


Hallo Leute,

heute Morgen wurden wir direkt nach dem aufstehen durch das wunderschöne Morgenrot begrüßt.
Nach einem leckeren selbstgemachten Frühstück haben wir uns auf den 30-minütigen Weg nach Sauðárkrókur gemacht.
Dort hatten wir um 9.00 Uhr einen Interviewtermin im Krankenhaus mit Herdis, der Leiterin.
 - Die Isländer sprechen sich übrigens nur mit dem Vornamen an. -



Sie konnte uns viel über die Gesundheitsversorgung vor Ort erklären und gab uns eine Führung durch das Krankenhaus. Für uns überraschend war, dass zu dem Gebäudekomplex auch ein Pflegeheim gehört.  Das Gespräch war wirklich aufschlussreich und die Führung durch die Einrichtung sehr interessant. Nach unserem Treffen im Krankenhaus unternahmen wir den letzten Ausflug zum Supermarkt.  Als wir wieder auf Lýtingsstaðir ankamen, war es für unseren "Reiseleiter" bzw. auch überall bekannt als Fahrer (wie er sich selbst liebevoll nennt) Zeit Abschied zu nehmen. Herr Naacke packte seine Sachen zusammen und verließ uns Richtung Heimat. 


An dieser Stelle wollen wir uns nochmal ganz herzlich für die tollen Tage und damit verbundenen Touren bedanken. Außerdem auch für die gemeinsamen Mahlzeiten mit durchaus interessanten und kreativen Erzählungen. Wobei wir wirklich erwähnen müssen, dass wir manchmal sehr merkwürdige Gesprächsthemen hatten. 
Danke, dass Sie uns hier auf Island unterstützt haben.👋💚

Den Abschied mussten wir erstmal etwas verkraften. Nach dem wir die nächsten Tage geplant haben, gab es Mittagessen.
Danach hat erstmal jeder sein Ding gemacht. 

Am Nachmittag haben wir uns dann draußen für einen kleine Fußmarsch getroffen. Dabei haben wir uns wohl alle etwas in Evelyns Hund  verguckt! 


Ihr hört dann morgen wieder von uns.
Bis dahin!
Nora, Anika und Lisa💚

Gemeinsam Eins

Hallo ihr Lieben, Gruppe Malta grüßt euch, 😊

ein ereignisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen liegt wieder hinter uns. 💪
Am Morgen sind wir, wie die letzten Tage auch, nach Victoria gefahren und haben uns dort mit Herrn Sciberras getroffen, der uns nach Sannat zur "Primary School" gefahren hat. Das ist eine Grundschuleund Kindergarten, an welcher sowohl Kinder mit als auch Schüler ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden. Insbesondere wird sich in dieser auf Schüler mit Autismus konzentriert und dass diese genauso normal behandelt werden, wie Schüler ohne Einschränkungen. Besonders interessant ist dabei, dass die Schüler gemeinsam lernen - was auch das Motto der Schule ist. ,,What is good for people with disabilities, is good for everyone", so Pauline Greach, die Schulleiterin. Sie erzählte uns einiges über das Schulsystem und wies dabei auch auf einige Probleme hin, so z.B. auf die zu niedrige Bezahlung der Lehrkräfte. Zusammen mit ihr machten wir auch einen Rundgang, bei welchem sie uns auch die einzelnen Gruppen und Räume zeigte. 🎨

Der Spaß darf auch nicht zu kurz kommen 😜
Jolinchen war natürlich auch mit dabei!


Beschäftigung in einer der Kindergruppen

Mit der Schulleiterin Frau Greach


Das Schulmotto

Anschließend an diese tolle Erfahrung und den gesammelten Eindrücken sind wir nach Xwejni an die Nordküste von Gozo gefahren. Dort haben wir uns eine jahrhundertealte und heut noch in Familien betriebene Tradition angeschaut. Die Rede ist von den "Salt Pans", d.h. in aus Stein gehauenen flachen Becken wird Meerwasser gefördert und im Anschluss von der Sonne getrocknet. Dabei entsetht in diesen Becken natürliches Salz, was heut noch vor Ort verkauft wird. 💎


Salt Pans




Am frühen Abend gab es jedoch etwas nicht so erfreuliches. Jenny musste leider einen maltesischen Arzt aufsuchen, da sie sich nicht gut fühlte. Wie sich herausstellte, war es schlimmer als gedacht. Deswegen wird sie sich die nächsten Tage ein bisschen schonen.😉

Das wars von uns heute!
Bis Morgen 😁

In Rumänien geht es hoch hinaus

Hallo, ihr Lieben, 
nach zwei anstrengenden Tagen voller Action, ging es heute mal etwas stressfreier bei uns zu. Deshalb war es natürlich nicht gleich weniger anstrengend für uns, denn heute standen wir vor der Aufgabe uns im campeigenen Hochseilgarten zu beweisen.

Der Unterschied zu einem Hochseilgarten in Deutschland war die Sicherung - für die waren wir nämlich selbst verantwortlich. Deshalb lernten wir zu Beginn, wie man sich gegenseitig sichert. Das erforderte natürlich viel Vertrauen in unsere Teammitglieder. Das Sicherungsteam bestand aus einem „Erstsicherer“, welcher direkt über ein Seil mit dem Kletternden verbunden war, einem „Anker“ und einem „Zweitsicherer“. Der „Anker“ sorgte dafür, dass der „Hauptsicherer“ nicht vom Boden abheben konnte. Nach einer anfänglichen Übung, die tatsächlich leichter aussah, als sie war, ging es dann auch schon hoch hinaus für uns. Unser erstes Hindernis bestand aus zwei Baumstämmen, welche v-artig, angeordnet waren. Diese Aufgabe konnte nur mithilfe eines eingespielten Teams bewältigt werden. Je eine Person aus der Gruppe stand auf einem Baumstamm. Gegenüberstehend hielten wir uns gegenseitig an den Schultern fest. Jetzt hieß es Körperspannung und nicht nach unten schauen. Am Ende des Baumstammes angekommen, musste man auch irgendwie wieder auf den Boden kommen. Dies ging so von statten, dass wir uns langsam in unser Seil lehnten - natürlich mit viel Vertrauen gegenüber dem Sicherungsteam. 
Jedes Paar aus unserer Gruppe meisterte diese Herausforderung super. 



Das zweite Hindernis namens „Jakobsleiter“ war dagegen nichts für schwache Nerven. Diese Aufgabe konnte wieder nur zu zweit gelöst werden. Baumstämme waren in immer größeren Abständen übereinander an Seilen befestigt. Sehr stabil war dies jedoch nicht. Kaum hatte man den ersten von fünf Balken erreicht, begann auch schon der Balanceakt. Nur indem man sich gegenseitig festhielt, abstützte oder hochzog, konnte man den Balken über sich erreichen. Wider der Erwartungen schafften es fast alle Teams bis ganz nach oben. Dies gelang allerdings nur, wenn man seine eigenen Grenzen überschritt.




Die letzte Herausforderung war eine acht Meter hohe Kletterwand. Allerdings konnte nur Krisztina den Aufstieg hinauf wagen, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. Durch die Holzüberdachung des Hochseilgartens war es bei dem eintreffenden Gewitter zu gefährlich. Wir begaben uns schnell in unser Haupthaus zurück und versammelten uns zu einer kleinen Auswertungsrunde vom heutigen Tag. Besonders die Themen Vertrauen, Unterstützung und Überwindung spielten eine große Rolle. 

Danach setzten wir uns etwas ausgepowert mit den Ungarn in einer gemütlichen Runde zusammen und erstellten einen genauen Wochenplan für die kommende Projektwoche. Es stehen viele Besuche in den unterschiedlichsten Einrichtungen in Targu Mureş an. Seid also gespannt was alles auf uns zukommt. 

Um den letzten Abend im Camp ausklingen zu lassen, bereiten wir heute noch ein kleines Lagerfeuer - natürlich inklusive Knüppelkuchen - vor. Denn morgen heißt es für uns Koffer packen und ab zu den Gastfamilien. Das halten wir aber für euch in den Storys von Instagram fest. 

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Lara, Andy, Pauline, Sabrina und Vanessa 😊

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Back to school

Hallihallo ihr Lieben, 😉

die Malta-Gruppe meldet sich von einem erfolgreichen Tag zurück.
Am Vormittag haben wir die "Sir Michelangelo Refalo Sixth Form - Gozo"(Highschool) besucht. Vor Ort haben wir uns mit dem Schulleiter, sowie mit Lehrern und Schülern unterhalten können. Dies haben wir natürlich gleich genutzt um all unsere Fragen stellen zu können. Abigail, welche für die Öffentlichskeitsarbeit und Projekte der Schule verantwortlich ist, hat uns alles zum Schulsystem in Malta/Gozo erzählt sowie uns das Schulgebäude gezeigt und vieles rund um das Thema Schule/Ausbildung/Studium erklärt. Sie war eine große Hilfe für uns. 😄 
 Nach diesem erfolgreichen Termin waren Kathi und Jenny auf einem typischen Markt in Gozo Obst und Gemüse für die nächsten Tage einkaufen. 🍎🍑🍌


... mit dem Schulleiter




Außenanlage mit Sportplatz


Am Nachmittag sind wir anschließend zum Hafen in Gozo gelaufen, um mit der Fähre nach Comino zu gelangen. Da Malta eine Inselgruppe aus drei Inseln ist, durften wir Comino natürlich nicht auslassen und mussten sie kennenlernen. Dort angekommen waren wir komplett von dem Anblick der Blauen Lagune geflasht und konnten nicht fassen, wie schön türkis dieses Wasser ist. Eines war allen sofort klar - schnell in die Badesachen schlüpfen und ab ins Wasser! 💦 

Ghajnsielem - der Ort, in dem wir wohnen

Blue Lagoon


Nach dem wir denn ganzen Nachmittag auf Comino und im Wasser der Blauen Lagune verbracht haben, freuten wir uns alle unter die Dusche zu springen und das Salz von unserer Haut zu waschen. Denn Abend haben wir alle zusammen im Rexy´s Restaurant, bei einem guten Essen ausklingen lassen. 🍴🍷

Dies war allerdings auch der letzte Abend für Frau Walther, die mit uns gemeinsam das Abenteuer Malta/Gozo angetreten ist. Aus diesem Grund möchten wir uns noch einmal 💗-lichst bei ihr bedanken. Dafür, dass sie mit uns an diesen wunderbaren Ort gereist ist, uns in allen Dingen unterstützt hat und uns viele Tipps mit auf den Weg gegeben hat. Wir vier wünschen ihr am morgigen Tag eine gute und komplikationsfreie Abreise und Rückflug. 😉

Und nun machts gut und bis morgen - Jenny, Felica, Pascal und Kathi 👋

Teatro Flamenco Triana

Buenos noches! 

Puh, dieser Tag war sehr ereignisreich. 😯 Am Morgen starteten wir ab um 09:00 Uhr mit unserem Spanischkurs in der Idiomas Carlos V. Doch der Kurs raubt uns wirklich die letzten Nerven. Wir  verstehen absolut nichts und uns wird sehr schwierige Grammatik inklusive verschiedener Fälle und unregelmäßigen Verben beigebracht. Das macht es fast unmöglich, etwas zu lernen. ABER wir sind willensstark und können uns bereits das Essen im Restaurant selbstständig bestellen. 💪 Das müssen wir aber auch, da die meisten Spanier die englische Sprache nicht beherrschen oder sogar ablehnen.
Straße vom Teatro Flamenco Triana
Spanisches Bier 
Mitten im Spanischkurs kam dann der Schock. 😨 Karo hatte einen Kreislaufzusammenbruch und musste von Antonio, Stephanie (unserer Lehrerin) und Julius sofort zum Arzt begleitet werden. Sie wurde ohne weitere Kosten behandelt und musste für ihr Medikament in der Apotheke nur 1,55 € zuzahlen, sonst war alles für sie kostenfrei. Sie hat strengste Bettruhe verordnet bekommen und wir hoffen, dass sie nicht nach Hause fliegen muss. 😔

Abends hieß es dann für uns: Ab zum Flamenco! 💃 Wir wurden sehr überrascht, da wir uns den spanischen Ausdruckstanz gaaaanz anders vorgestellt haben. Nach dieser Erfahrung würden wir Flamenco eher als eine Art "Stepptanz" beschreiben, der schauspielerische Züge besitzt. Fotos und Videos waren leider nicht erlaubt, aber wir haben natürlich für euch ganz heimlich ein Video gemacht, welches ihr auf unserem Instagramaccount sehen könnt.
Flamencotheater
Eingangsbereich des Famalencotheaters
Brücke in Sevilla
Julius
Morgen geht es auf in die letzte Runde unseres Spanischkurses. Danach besuchen wir die zweite Familie und abends gehts dann ab zum Fußball mit Antonio - wir sind sehr gespannt auf die kommenden Eindrücke! 

Hasta pronto! 


Der Überfall

Hallo Leute, 

heute ging es für uns etwas später und entspannter los, gegen halb neun war das Frühstück angesetzt. Anika jedoch stand eine Stunde eher auf, um den Sonnenaufgang auf einem Berg zu beobachten, einen Sonnenaufgang wie in Deutschland gibt es hier allerdings nicht, aufgrund der hohen Bergketten.
Nach diesem Morgenspaziergang fuhren wir los nach Varmahlíð zu einem Kindergarten und einer Gesamtschule. Wie ihr dem Titel eventuell entnehmen könnt, wussten beide nichts mehr davon, dass wir ein Interview führen möchten. Beide waren allerdings spontan dazu bereit, uns einige Fragen zu beantworten. Während der Besuch im Kindergarten eher ernüchternd war, war der in der Schule ein absoluter Erfolg. Die Schulleiterin hat sich circa 1,5 Stunden Zeit für uns genommen, um uns fast alle Räume zum zeigen und das System zu erklären. 

Hanna die Schulleiterin

Mit guter Laune machten wir uns auf zum nördlichsten Punkt von Island. Auf dem Weg dahin, gab es, wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, viele Zwischenstop's. Von Basaltsäulen, über einen atemberaubenden Meerblick, bis hin zu einem kleinen süßen Hafen. 



Flauschige Schäfchen am Atlantik

Zurück "Zuhause" organisierten wir uns von Evelyn eine Auflaufform und Lisa kochte ihren Nudelauflauf nach ihrem Spezialrezept. Jetzt sitzen wir hungrig hier, warten auf den Auflauf und schreiben unseren Blog. Später wollen wir noch in den Hot-Pot, einen Pool, mit Wasser aus einer heißen Quelle und dabei hoffentlich Nordlichter beobachten.



Bis bald
Lisa, Nora und Anika. 💚

Wilde Tiere und Schlafsäcke

Keine Angst wir leben noch! 💪
Nach einem Tag Pause melden wir uns aus unserem Camp in Rumänien zurück. Wir hatten leider auf unserer Expedition keinen Empfang, weshalb wir euch heute eine Sonderausgabe auf unserem Blog präsentieren.

Vor dem Start der Wanderung zeigten uns unsere Trainer zunächst, wie man ein Zelt aufbaut. Aber nicht so ein Zelt wie ihr jetzt vielleicht denkt, sondern ein selbst, zwischen zwei Bäumen, gespanntes Seil, auf welchem dann eine Plane mittig aufgehangen wird. Als Boden diente uns ebenfalls nur eine Plane. Unser „Zelt“ war also an beiden Seiten komplett offen.
Im Anschluss suchten wir uns unser benötigtes Equipment für die bevorstehende Expedition zusammen.

Generalprobe am Morgen für den Aufbau des Zeltes
Packliste: Schlafsack, Isomatte, Regencape, Zeltplane, Stirnlampe, Nahrungsmittel, Seile, Blasenpflaster, mindestens zwei Liter Wasser, Besteck, Geschirr und Sachen für den persönlichen Bedarf, ...
Hinter uns liegen die härtesten 24 Stunden unseres bisherigen Lebens. Mit 13 Kilogramm im Rucksack ging es um 14.30 Uhr los zum Gipfel des „Siklod-Kö“. Nach 2,5 Stunden und einer zurückgelegten Strecke von 6,4 Kilometern errichteten wir unser Basislager. Eigentlich hätten wir noch mindestens eine weitere Stunde laufen müssen, bis wir unseren ursprünglich angedachten Lagerplatz für die Nacht erreicht hätten, jedoch machte uns die einbrechende Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung. Schuld daran waren leider auch wir, da uns der immerzu bergauf verlaufende Aufstieg viel Kraft kostete.
Unsere Strapazen wurden allerdings mit einem atemberaubenden Blick über Transsilvanien belohnt.


Checkliste zum Aufbau eines Basislagers:

1. Suche dir einen geeigneten Platz zum Übernachten. Er sollte möglichst eben sein.
2. Befreie die Fläche von herumliegenden Ästen und Steinen.
3. Baue das Zelt auf.
4. Sammle Steine und Äste für das Lagerfeuer.
5. Beginne damit, das Lagerfeuer zu entfachen, indem du zunächst kleine Äste und Laub in der Mitte auftürmst.
6. Größere Äste ordnest du wie bei einem Tipizelt ringsherum an.
7. Bringe das Lagerfeuer zum Brennen (schwierigste Aufgabe 😉).
8. Bereite deine ausgewählte Mahlzeit über dem Feuer zu.

Obwohl wir uns erst seit Kurzem kennen, arbeiteten wir sehr gut als Team zusammen und managten es, in nur 40 Minuten unser Lager aufzuschlagen.
Heni, eine ungarische Austauschschülerin, war für die Zubereitung unseres Abendessens zuständig. Sie kochte uns Reis mit Erbsen, Mais und Thunfisch, was zwar eine außergewöhnliche Kombination sein mag, aber tatsächlich besser als gedacht geschmeckt hat. Schließlich steht beim Campen das Sattsein an erster Stelle.
Zu einem gelungenen Abend am Lagerfeuer gehören natürlich Marshmallows, welche wir als Nachtisch verputzten.😋
Wusstest du schon, dass man jegliches Essen im gesamten Camp, also auch die Kekse in deinem Rucksack, am Abend sammelt und in sicherer Entfernung vom Lager in einer Höhe von ca. vier Metern aufhängt? Dies ist notwendig, damit hungrige Bären lieber das Essen plündern, anstatt uns einen Besuch abzustatten. 

Während des gemütlichen Beisammensitzens kamen wir zum ersten Mal intensiver mit den Ungarn ins Gespräch. Wir tauschten uns beispielsweise über unsere Schulsysteme, Urlaube und Sport aus.
Bevor die ersten schlafen gingen, legten wir noch die Schichten und Paare für die Nachtwache fest. Aller 1,25 Stunden wechselten sich die Teams untereinander ab. Diesen Aufwand betrieben wir, um das Feuer die gesamte Nacht am Leben zu erhalten, damit wilde Tier, wie zum Beispiel die Bären und Schlangen, abgeschreckt werden.


Laras Nachtwache
Die Nacht im Zelt überstanden alle von uns besser als erwartet. Allerdings war vielen von uns trotz des Schlafsacks kalt. Das Knacken der Äste und Bellen der Hunde im Wald machte uns zugegebenermaßen etwas paranoid und sorgte für einige kleine Panikattacken bei dem ein oder anderen.

Der nächste Morgen startete mit einem bescheidenen Frühstück in Form von Marmelade und trockenem Brot, da wir unseren restlichen Belag leider im Kühlschrank liegen gelassen haben... 😭
Während Vanessa und Jocó (einer der drei Trainer) das Camp verschwinden ließen - getreu dem Motto „Leave-no-trace“ - wanderten die restlichen Schüler zum Gipfel des Berges, um die Aussicht zu genießen.
Anschließend begaben wir uns auf den zehn Kilometer weiten Rückweg zu unserem Camp, wo uns Gott sei Dank eine warme Dusche erwartete. Der Abstieg war glücklicherweise nicht annähernd so anstrengend wie der Aufstieg, da es lediglich bergab ging.

Wir waren alle heilfroh, als wir die Tore des Outward Bound Camps durchschritten, da wir ehrlicherweise nicht immer zuversichtlich waren, ob wir diese Expedition wirklich durchziehen. Letzten Endes sind wir an unsere Grenzen gegangen und haben diese sogar teilweise überschritten, was uns jetzt richtig stolz macht.

unsere Expeditionsroute 
Als Belohnung für die geleistete Arbeit gehen wir nun zusammen mit unseren Gastschülern und Herrn Neumerkel eine Pizza essen. 😏 

Morgen wird mal wieder ein körperlich anstrengender Tag im Hochseilgarten für uns. Wir werden euch selbstverständlich berichten.

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Lara, Andy, Pauline, Sabrina und Vanessa 😊

Dienstag, 1. Oktober 2019

Ampeln und Bayern

Hallo ihr Lieben,

heute morgen ging es gegen 8.30 Uhr los in Richtung Goðafoss, einem der größten Wasserfälle in Island. 
Die Strecke von zwei Stunden wurde zu erst mit einem Stop in Akureyri unterbrochen. Dies ist die zweit größte Stadt in Island. Es gab eine wunderschöne Kirche und eine unbeschreibliche Aussicht. Das süßeste I-Tüpfelchen waren dann allerdings die Ampeln. Hier freut man sich sogar über die Roten, denn die sind hier in Herzform und verstreuen Liebe an Alle. 

Herzampel in Akureyri

Nach einigen Stop's an wunderschönen Foto-Spot`s, kamen wir dann an unserem eigentlichen Ziel an. 
Ein Wasserfall mit türkis-blauem Wasser. Nachdem wir ca. zwei Stunden da verbracht haben, ging es zu unserem nächsten Interview, bei einer guten Freundin von Evelyn. 

Goðafoss
Unsere Gesprächspartnerin Lilja und wir.
Wir haben wieder super viel erfahren und es wurden alle Fragen beantwortet, wir wissen nur nicht genau, ob die Isländer wirklich an Elfen glauben oder nicht. Zurück auf Lýtingsstaðir ging es für uns auf's Oktoberfest. Wir haben mit Evelyn, ihrem Mann Sven und den Mädels vom Hof zusammen unsere mitgebrachten bayrischen Spezialitäten und auch ihre Spezialitäten aus eigenem Anbau, einen schönen Abend verbracht. Wir sind mit allen ins Gespräch gekommen und haben viel über das Leben hier auf Island erfahren. Nun sitzen wir hier und schreiben an unserem Blog und arbeiten am Instagram-Post, damit ihr auf dem Laufendem seid.😊

Bis bald
Lisa, Nora und Anika. 💚


In Spanien bricht die Seuche aus!

Buenos noches oder auch "Guten Abend" - das sagt man hier übrigens erst ab 21 Uhr.

Es war ein Tag mit vielen Hindernissen. Drei von vier Leuten aus der Gruppe Spanien hat es mächtig mit einer Grippe erwischt, wodurch wir heute erst einmal lahm gelegt waren. 😷 ABER wir halten durch! 🙏Wusstet ihr, dass Spanier sofort zum Arzt gehen, egal was sie haben? Ebenfalls ist uns aufgefallen, dass hier an jeder Straßenecke eine Apotheke zu finden ist. Das könnte aber auch daran liegen, dass überall wo man hingeht (auch in den privaten Wohnungen), eine Klimaanlage existiert die auf 19 Grad gestellt wird und man gefühlt zu einem Eisklotz wird. 🙉

Nachdem wir 15min nach dem richtigen Hauseingang gesucht haben, da Spanier keine Namen sondern nur Nummern an den Klingelschildern stehen haben, hatten wir heute den ersten Besuch bei einer Familie. Sie haben zwei Kinder und gerade auch polnische Austauschschüler beherbergt, mit denen wir aber leider nicht sprechen konnten. Justine, eine Mitarbeiterin der Sprachschule, hat uns heute als englische Übersetzerin begleitet. Sie selbst kommt aber aus Frankreich, somit sind ganz unterschiedliche Kulturen aufeinander getroffen, was das Ganze nur noch interessanter gemacht hat.

Wir haben erfahren, dass nicht alle Spanier begeistert vom Stierkampf sind, aber andere es als sehr traditionell ansehen und gar nicht darüber nachdenken, wie schlimm das eigentlich ist. Im Stammbaum der Familie, die wird heute besucht haben, waren sogar einige Toreros (Stierkämpfer) vertreten! 😱
Unsere Fragen wurden seeehr ausführlich und nett beantwortet, aber uns wurde nochmal bewusst, wie schnell Spanier reden, wie viel sie gestikulieren und wie temperamentvoll sie sind. Das Witzigste war heute, dass der Vater der Familie uns beim gestikulieren den Mittelfinger gezeigt hat. Wusstet ihr, dass das nicht das internationale Zeichen für "Fuck you" ist? Als wir der Familie dies mit der Hilfe von Justine erklärten, haben wir erstmal alle total zusammen gelacht. 😂😂😂

Danach haben wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht, das hat aber einiges an Zeit gekostet, da wir nur kleine Bars gefunden haben, in denen es nur Snacks zu essen gibt. Und allgemein essen Spanier gefühlt nie etwas oder tatsächlich nur Miniportionen von denen man nicht wirklich satt wird haha. 😂

Jetzt gehen wir endlich schlafen, damit wir morgen fit für die nächste Runde unseres Spanischkurses sind! 

Bis morgen 💓

Never stop exploring

Malta meldet sich wieder zurück! 😊👋

Heute war wieder ein ereignisreicher Tag für uns. 💪 Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns mit dem Bus auf den Weg in das "Santa Marta Day Centre" gemacht, in welchem Leute mit besonderen Bedürfnissen und Behinderungen betreut werden. Dort werden sie tagsüber beschäfigt und auch auf Eigenständigkeit vorbereitet, indem sie z.B. an der Rezeption arbeiten oder Protokolle schreiben. ✏ Zu den Aktivitäten zählen u.a. Schwimmen oder Erschaffen von kleinen Kunstwerken mit Pappmach oder Mosaik.
Danach haben wir uns noch mit zwei Sozialarbeiterinnen getroffen, welche uns über ihre Aufgaben und Zuständigkeiten berichtet haben und wie so ein Arbeitsalltag aussieht. 

Pappmaché
Mosaik


Nach diesen Besuchen haben wir noch etwas die Landschaft von Gozo erkundet und sind mit dem Bus nach Dwerja gefahren. Dort gab es bis vor zwei Jahren noch das "Azure Window", ein Felsbogen im Meer, welcher aber eingestürzt ist. Trotzdem war die Küstenregion noch wunderschön und überall tiefblaues Wasser, soweit das Auge reicht. 😍🌊 Nachdem wir über Felsen geklettert sind, haben wir noch eine Badebucht entdeckt und anschließend noch eine Höhlentour gemacht. Jedoch haben wir die Wellen unterschätzt und waren im ersten Moment ganz schön überrascht - aber dennoch hat es richtig viel Spaß gemacht! 😃





Kapella Sant' Anna






Jetzt werden wir gleich Abendbrot essen und den Tag noch etwas ausklingen lassen. Ihr hört morgen wieder von uns!
Jenny, Felica, Pascal und Kathi 😊