Sonntag, 6. Oktober 2019

Der Kampf

Wir grüßen euch aus dem immer noch sehr warmen Sevilla und wünschen uns bei dem Blick auf die Temperaturen in Deutschland, dass die Zeit hier nicht so schnell verfliegt.

Gestern oder eher gesagt heute haben wir wie versprochen das Nachtleben in Sevilla erkundet. Zuerst sind wir mit der Metro zu dem "Festival intercultural de las naciones" gefahren. Dort gab es von jedem Land einen eigenen Stand mit den jeweiligen nationalen Spezialitäten. Was hieß das für uns? Alemania (Deutschland) suchen! Es gab Bratwurst und Kassler im Brötchen, aber definitiv nicht so wie wir es hier essen würden. Julius hat versucht, sich ein Paulaner Bier auf deutsch zu bestellen, aber wir haben ernüchternd festgestellt, dass keiner ein Wort deutsch sprechen konnte. Danach ging es für Karo nach Hause, da sie es immer noch sehr ruhig angehen muss aufgrund ihrer Erkältung.

Letztes Wochenende haben wir eine jugendliche Gruppe (die sogar gebrochen deutsch sprechen konnte) gefragt, wo denn dieses Wochenende was los sei. Also hieß es für uns: Ab in den Club "Cosmos". Voller Eifer stiefelten wir in den Club rein, nachdem wir wohlgemerkt zehn Euro Eintritt zahlen mussten und stellen fest: DER CLUB IST LEER! Bis auf die Barkeeper war keiner außer uns da. Doch um drei Uhr, als wir schon unsere Sachen zum gehen gepackt hatten und sehr enttäuscht waren, kamen plötzlich Leute und es war eine rieeeesen Schlange. 

Wir haben dann natürlich sofort Einwohner gefragt, ob es in Spanien normal sei, dass kurz nach um Drei alle zu einer Party kommen, bejahten sie dies. Hier in Spanien ist durch die Siesta alles um mehrere Stunden verschoben. Um Vier war der Club ausverkauft!! Wir haben bis halb Sieben, im übrigens immer noch vollen Club, durchgehalten und sind per Uber zurück zur Unterkunft.

Heute Morgen (12 Uhr) begann für Annalena, Julius und Jessica dann der Kampf: aufstehen und mit Karo ab zum Plaza de España. Dort gab es viele prunkvolle Gebäude, unendlich viele Details in Mosaik, riesige Brunnen und eine schöne Natur zu sehen. Auf der Straße sah man Straßenmusiker und -künstler, die Flamenco und Akrobatik getanzt haben.

Außerdem gab es ca. 48 Wappen aus Mosaik der einzelnen Städte hier Spanien. Sie waren kunterbunt und es gab auf dem Fußboden immer eine Karte, wo sich die Stadt genau befindet, ebenfalls aus Mosaik. Wenn man innen die Bögen des Palazas lang ging erkannte man auch noch einmal die Wappen. Geländer, Verzierungen an den Türmen, Treppenstufen, Decken und Statuen waren alle in liebevoller Arbeit in Mosaik erbaut. Es war ein wahnsinnig schöner Anblick. 
Außerdem konnte man sich noch ein Boot mieten und über den Guadalquivir schippern. Das nehmen wir uns für die nächsten Tage vielleicht noch vor, da wir auf jeden Fall nochmal einen Ausflug zum Plaza de España machen und dort picknicken wollen.
Morgen gehen wir in ein Altenheim. Wir sind sehr gespannt, aber jetzt gibts für uns erstmal die erste selbstgekochte Paella. 


Adios amigos!

Ab heute auf eigenen Beine

Hallo, ihr Lieben!

Heute wachten wir das letzte Mal bei unseren Gastfamilien auf. Diese herzliche und überaus freundliche Art werden wir auf jeden Fall sehr vermissen. 😢

Pauline besuchte mit ihrer Gastfamilie die Großeltern von Andi. Danach fuhren sie zu einem 100 Jahre alten Haus, welches einst den Urgroßeltern gehörte. Nun soll dieses Gebäude zu einem Museum umgebaut werden. 

Das ehemalige Haus von Andis Urgroßeltern
Andy dagegen tauschte sich mit der Familie von Balint über die deutsche und rumänische bzw. ungarische Politik aus. Wir erfuhren alle bei unseren Interviews mit den Familien viele sehr überraschende Dinge. So erzählte uns Heni zum Beispiel, dass es in Transsilvanien verboten ist eine ungarische Flagge aufzuhängen. Dies ist nur an den ungarischen Feiertagen erlaubt und auch nur, wenn gleich daneben eine rumänische Flagge hängt. 

Vanessa holte Lara und Sabrina bei den Gastfamilien ab. Zusammen fuhren sie zur Promenada Mall shoppen. Obwohl heute Sonntag ist haben alle Läden in Rumänien geöffnet - sogar bis 22 Uhr. Nach unserem kleinen Bummel durch die Läden dieser Stadt, aßen wir noch schnell etwas zum Mittag. Wobei schnell eine Wartezeit von einer Stunde beinhaltet.
Pauline und Andy stießen in der Mall zu uns. 

Ab 15 Uhr konnten wir in die neue Unterkunft. Wir warteten geduldig vor der Tür, doch unser Vermieter war leider nirgends zu sehen. Nach einigen Minuten erahnten wir, dass die Schlüssel für die Eingangstür in einer Schlüsselbox waren, welche mit einem Code verschlossen war. Wie das aussah, seht ihr hier:


Alle waren von dem Apartment positiv überrascht. Wir wohnen direkt in einem heruntergekommenen alten Block und waren deshalb zunächst erst einmal skeptisch. Doch unsere Unterkunft ist sauber mit drei Schlafzimmern und zwei Badezimmern und doch ziemlich modern und ordentlich eingerichtet.




Nachdem wir uns in unserer neuen Bleibe eingerichtet hatten, planten wir unser Essen für die kommenden Tage. Direkt gegenüber von unserem Block ist ein kleiner Supermarkt, wo wir einige Lebensmittel besorgen konnten. Umgerechnet haben wir für den Einkauf für fünf Personen nur 40 Euro bezahlt. 💣

Morgen werden wir das erste mal unsere Partnerschule von innen sehen. Zunächst müssen wir mit dem zuständigen Deutschlehrer Rücksprache bezüglich unseres Plans halten, aber so wie es bis jetzt aussieht, sollen wir eine Unterrichtsstunde auf deutsch für die Schüler organisieren. Im Anschluss werden wir zusammen mit den Gastschülern einige Einrichtungen besuchen. Welche das genau sind, erfahr ihr im morgigen Post! 

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Andy, Lara, Pauline, Vanessa und Sabrina 😊

Samstag, 5. Oktober 2019

Über das Kaffee trinken und Bären jagen

Hallo, ihr Lieben!

Unser erster und einziger kompletter Tag in unseren Gastfamilien neigt sich leider dem Ende zu.
Für einen Tag haben wir sehr viele verschiedene Dinge erlebt und unternommen.

Los ging es für alle mit einem leckeren Frühstück - Rührei, selbstgemachte Marmelade und Auberginencreme oder auch selbst gebackenes Brot. Es war einfach nur lecker! Allgemein haben wir festgestellt, dass das Essen in Rumänien wirklich vorzüglich ist. 😌

Nach dem Frühstück machte jeder von uns etwas anderes in den einzelnen Familien. Lara besuchte einen Park und ging zusammen mit Heni einkaufen, während Andy und Balint auf einen traditionellen Handwerksmarkt in Targu Mures gingen.


Sabrina und Vanessa ließen den Tag mit Tekla und Noémi dagegen ruhiger angehen und verabredeten sich in einem Café in der Innenstadt.

Nachdem wir wieder alle getrennt Mittag gegessen hatten, machten Pauline, Lara, Sabrina und Vanessa sich auf den Weg zurück nach Sovata, denn in der
Nähe gab es einen Salzwassersee, um welchen wir einen kleinen Spaziergang unternahmen. Unsere Gastgeber zeigten uns außerdem Kürtöskalacs (Baumstriezel), wovon es in Tschechien nur so wimmelt, allerdings kommt dieses leckere Rezept aus Ungarn. ☝
Später gingen wir alle zusammen Abendessen.

See "Ursu"
Kürtöskalacs
Andy hingegen hatte andere Pläne: Er wollte endlich einen Bären vor die Linse bekommen und begab sich mit Balint auf eine mehrstündige Bärenjagd durch den Wald. Leider blieb der erhoffte Erfolg aus, aber der Adrenalinkick war es definitiv wert.


Der heutige Tag stand voll uns ganz unter dem Motto in das Leben der Ungarn einzutauchen und ihre Art von Freizeit und Freundschaft kennenzulernen.
Wir haben in jeder uns verbleibenden freien Minute die vorgefertigten Fragen aus Deutschland bearbeitet und wirklich spannende Diskussionen geführt. Damit haben wir jetzt fünf verschiedene Meinungen zu allen Themen, die sich am Ende super vergleichen lassen.

Wie ihr seht, war dieser Tag mal wieder sehr verworren, aber dafür haben wir viel erleben dürfen, wofür wir unseren Gastfamilien sehr dankbar sind. 💚

Morgen ziehen wir in unsere dritte Unterkunft innerhalb einer Woche - unsere Ferienwohnung. Damit kehrt hoffentlich bald mehr Ruhe und Ordnung in unseren Tagesplan ein. Ansonsten haben wir vor nach Schäßburg zu fahren und uns diese Stadt einmal näher anzuschauen, bevor es dann am Montag wieder in die Schule geht.

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Andy, Lara, Pauline, Sabrina und Vanessa 😊

Sturm & Krankheit

Hallo ihr Lieben, 

da bei uns gestern Abend ein Sturm auf gezogen ist, war der heutige Tag dann etwas mist. 
Kleiner Reim am Rande.

Da wir wegen Krankheit und dem miesem Wetter heute erstmal im Cottage geblieben sind, haben wir angefangen unsere Gespräche auszuwerten.
Damit wollen wir dann morgen auch weiter machen. 
Am Nachmittag sind wir nochmal spazieren gegangen und haben uns hier etwas umgesehen.
Außerdem haben wir unsere Zeit in Reykjavik geplant, die dann ab Montag beginnt.




Eigentlich war heute nochmal ein Ausritt geplant, der für uns dann aber leider "ins Wasser" gefallen ist, da wir doch sehr erkältet sind.

Wir hoffen darauf, dass morgen nach holen zu können. Außerdem wollen wir morgen die Torfhäuser besichtigen, die Evelyn aufgebaut hat.

Habt noch einen schönen Abend!
Bis morgen
Anika, Nora und Lisa 💚

Ein Tag in Valetta

Hallo ihr Lieben, hier sind wir wieder! 😊

Unsere Reise führte uns heute nach Valetta, der Hauptstadt von Malta. Also packten wir nach einem gemeinsamen Frühstück unsere Sachen zusammen und gingen an den Hafen, von welchem wir mit der Fähre Richtung Malta fuhren. 🚢 Dort angekommen, ging es mit dem Bus Richtung Valetta - jedoch länger als gedacht. Wir saßen 1,5 h im Bus, da der Bus an jeder Haltestelle hielt und es sich somit hinzog. Nachdem wir endlich angekommen waren, erkundeten wir ersteinmal bisschen die Stadt. Durch kleine Gässchen und an zahlreichen Geschäften vorbei, sahen wir nach einer Weile das Meer. ☀🌊

Auf dem Weg nach Malta

St. John's Co-Cathedral

Die Gassen von Valetta

Beim schlendern durch die Stadt kamen wir dann an einem Museum zum Thema "National War of Malta" vorbei. Sofort waren wir alle von der Idee angefixt, das Museum zu besuchen und einiges über die Geschichte von Malta zu lernen. 📜 Das Museum war sehr lehrreich, anschaulich und es erklärte vieles, wie z.B. warum Malta so britisch angehaucht ist und warum es so viele rote Telefonzellen gibt. Allerdings war nach dem Besuch im Museum bei uns allen die Luft raus, so dass wir richtung Appartment aufbrachen. Auf dem Weg gingen wir noch gemeinsam einkaufen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. 😇

Ausstellung im Museum

Chapel of Sant Anne


Da wir alle jetzt total müde sind, sagen wir gleich mal Gute Nacht und bis Morgen. 👋

Das Leben in Spanien

Heute haben wir uns solidarisch entschieden, zu Hause zu bleiben und einen Bürotag einzulegen. Erstens, weil Karo sonst noch einen weiteren Tag alleine zu Hause verbracht hätte und sich vermutlich zu Tode gelangweilt hätte. Zweitens, weil wir gern alle Beobachtungen und Entdeckungen in Spanien auswerten, zusammentragen und mit euch teilen wollten.

Also haben wir uns überlegt, euch heute mal einen ganz anderen Einblick in unsere Reise zu gewähren, in dem wir euch zeigen, wie die Spanier wirklich leben.

Grundsätzlich haben sich unsere "Vorurteile" - die natürlich nicht immer negativ sein müssen - gegenüber den Einwohnern bestätigt. Spanier lassen sich auf jeden Fall gern Zeit und kommen meistens 30-60min zu spät zu privaten Verabredungen. Jedoch wird die Pünktlichkeit auf der Arbeit sehr groß geschrieben! Wer hier trödelt, kann große Probleme bekommen. Noch dazu ist zu sagen, dass man hier bis 22 oder 23 Uhr arbeiten muss, da es nachmittags die Siesta gibt. Diese wird hier übrigens auch tatsächlich ausgiebig zelebriert! Man trifft sich in Bars oder Cafés, von denen es hier in Sevilla auf jeden Fall genug gibt. Dabei haben wir beobachtet, dass Spanier zu keiner Tageszeit etwas richtiges essen. Sie holen sich nur ein paar kleine Snacks oder trinken Alkohol und Kaffee. In der Zeit der Siesta sind auch die meisten Supermärkte geschlossen.

Begrüßt und verabschiedet wird man hier in Spanien sehr herzlich, denn man bekommt einen Wangenkuss links und rechts, wenn man die Wohnung des anderen betritt. Ebenfalls haben wir auch ausgetestet, wildfremde Menschen auf der Straße zu begrüßen, um ihre Reaktion zu sehen. Es kommt von jedem - ausnahmslos - ein Lächeln mit einer freundlichen Begrüßung zurück.

Auf den Straßen sind keine Straßenhunde unterwegs, aber dafür Straßenkatzen. Diese werden aber immer mit Katzenfutter gefüttert. Viele Spanier haben Hunde als Haustiere, wir vermuten, weil sie durch die Siesta auch viel Zeit haben, sich über den Tag mit ihnen zu beschäftigen. 

Für Kinder gibt es an jeder Ecke sehr viele Spielplätze. Zudem haben wir beobachtet, dass Kinder bis spät abends auch bei Open Airs dabei sind und manche Familien auch teilweise nachts mit dem Kinderwagen spazieren gehen. Vereinzelt waren auch Kinder beim Stierkampf zu sehen.

Sehr fortschrittlich sind die USB-Anschlüsse in jedem Bus. Egal, ob man mit dem Stadtbus oder Fernbus fährt - überall kann man sein Handy laden. Modern sind auch die U-Bahnen! Es gibt Schiebetüren, die wirklich erst öffnen, wenn der Zug anhält. Somit ist die Gefahr, dass sich jemand durch den Zug verletzen kann gleich Null. Der Müll in Spanien wird hier nachts gegen 24 Uhr geholt. Das Interessante daran? Es funktioniert voll automatisch! Der Fahrer muss nur richtig ran fahren und der Müllcontainer wird durch einen Arm am Auto vollständig ausgeleert - ohne, dass jemand aussteigen muss. 

Spanien hat jedoch ein großes Problem mit der Mülltrennung. Zuerst gibt es hier keinen Pfand, wodurch man jede einzelne Plastikflasche in den normalen Hausmüll wirft. Außerdem wird sehr viel Müll durch Plastiktüten und tausendfache Plastikverpackung der Lebensmittel produziert. Noch dazu kommt, dass es hier keine Mülltrennung gibt... das Einzige, was man von seinem Hausmüll trennt sind Glas und Papier. Hier besteht noch viel Potenzial, damit wir unser Klima retten können. Trotzdem sind die Straßen hier in Sevilla sauber.

Die liebsten Beförderungsmittel für die Spanier sind E- und Motorroller, so haben wir zumindest das Gefühl. Die Straßen sind im Vergleich zu Deutschland voll damit. Doch Spanien und die STVO? Das würde nicht funktionieren - geparkt wird hier wo und wie man möchte. Egal, ob man ein Problem hat oder sich einfach nur grüßen möchte - hupen geht immer!

Wovon wir am meisten überrascht oder fast schon geschockt waren? Spanier sprechen kein englisch! Oder wollen es nicht, wir wissen es nicht. Egal, wo wir hingehen und wen wir fragen, uns wird immer alles auf spanisch erklärt und man bekommt nur ein paar Brocken englisch hingeworfen. Ob das an der Schulbildung liegt, werden wir nächste Woche noch herausfinden.

Wir hoffen, dass wir euch mit so viel Text und Informationen nicht erschlagen haben. Aber wir haben sooo viel zu erzählen, was wir in Bildern oder den täglichen Blogposts gar nicht unter bekommen würden, deswegen haben wir gedacht, dass dieser Blogpost die beste Möglichkeit sei.

Morgen gibts dann wieder was zum anschauen, versprochen! Hasta pronto! 


Freitag, 4. Oktober 2019

Frieren und bräunen zugleich

Holá,

wir haben gute Neuigkeiten! Karo ging es heute um einiges besser als die letzten Tage! Darüber freuen wir uns heute am meisten. Jedoch war immer noch Bettruhe für sie angesagt.
Der Rest unserer Gruppe hatte heuten einen etwas längeren Trip vor sich, denn es ging nach Cadiz! Cadiz ist eine Stadt im Süden Spaniens und liegt direkt am Atlantischen Ozean. Als wir nach ca zwei Stunden Busfahrt ankamen der Schock: 17 Grad Celsius und der Himmel bewölkt... so hatten wir uns das ganz bestimmt nicht vorgestellt. Wir machen jedoch aus allem das Beste. Also ging es für uns mit drei Rucksäcken voll mit Badesachen erstmal auf Erkundungstour.
Cadiz ist eine der schönsten Städte, die wir je gesehen haben! Als wir in der Innenstadt ankamen gab es erstmal Mittagessen in einem kleinen Restaurant. Während des Essens konnten wir eine Hochzeit beobachten, welche mit Konfetti und großem Applaus gefeiert wurde.
Nach dem Essen ging es dann zur Besichtigung des wohl bekanntesten Gebäude von Cadiz: der Kathedrale. Die Katakomben mit alten Gräbern und kellerartigem Geruch waren auch für Besucher frei zugänglich. In der Kathedrale an sich war nicht ganz so viel Raum für viele Personen, jedoch eine Menge an Gemälden und Statuen. Highlight des gesamten Besuches war dann der Aufgang zum Glockenturm. Es scheint typisch in Spanien zu sein, dass es keine Treppen sondern einfache Rampen gibt. Oben angekommen erwartete uns ein absolut grandioser Ausblick auf die Stadt und den Atlantik! Da haben sich die fünf Minuten Aufstieg gelohnt.
Als Abkühlung und natürlich auch zur Belohnung gab es dann erstmal ein Eis! Weiter ging es Richtung Innenstadt, welche mit ihren ganzen kleinen Gassen und großen Plazas enorm viel zu bieten hat.
Allmählich wurde es immer wärmer und die Sonne kam im gesamten Laufe des Mittags raus. Schon hatten wir ganze 23 Grad und einen Grund, an den Strand zu gehen. Jessica und Julius mussten nämlich ein Ziel erreichen: mindestens einmal im Atlantik baden gehen! Dazu kam es auch nach einer kurzen Pause im Sand und es war verdammt kalt! Jedoch hat man sich schnell daran gewöhnt.

Nach dem Geplantsche ging es zurück auf die Handtücher zum gemeinsamen brutzeln. Denn heute war der allererste Tag an dem wir mal ein paar Stunden Zeit für uns hatten, in denen wir nichts planen, auswerten oder besichtigen mussten. Wir konnten einfach mal die Seele baumeln lassen und unseren Gedanken Luft machen. Das war auch bitter nötig, da wir die letzten sieben Tage immer volles Programm hatten uns erst sehr spät abends zu Hause waren, obwohl der Wecker schon wieder kurz vor um sieben klingelte.

Danach ging es (wie fast jeden Tag) per pedes zurück zum Fernbus und Richtung Sevilla. Nach einem schnellem Abendessen sind wir nun daheim angekommen und fallen todmüde in unsere Kojen.

Ihr hört morgen wieder von uns, wenn es wieder heißt: Vamos me Sevilla!

Auf in unsere Gastfamilien!

Hallo, ihr Lieben!

Der heutige Tag war für uns sehr hektisch und gleichzeitig aufregend.

Unser Morgen bestand daraus, die vergangene Woche Revue passieren zu lassen. Dazu sollten wir mit Hilfe eines Seiles unsere gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen darstellen. Entgegen der Erwartungen zu Beginn der Reise, zogen fast alle von uns ein überwiegend positives Fazit von dieser sehr aktiven Woche.



Bei der Auswertung spielten unter anderem auch die Themen "Gefühle", "Fakten", "Pläne" und " Erkenntnisse" eine Rolle.
Um ehrlich zu sein haben wir das Camp mit sehr gemischten Gefühlen verlassen. Zum einen waren wir froh, diese rustikale Unterkunft verlassen zu können und diese Woche geschafft zu haben und zum Anderen sind wir stolz auf uns selbst, dass wir über uns hinauswachsen sind, auch als Team sind wir sehr stark zusammengeschweißt worden.

Nachdem wir nochmal ordentlich zum Mittag gegessen haben, ging es mit den Autos auf nach Targu Mures in unsere Gastfamilien



Unsere anfänglichen Sorgen, wie es uns wohl gefallen wird sind mittlerweile wie weggeblasen - die Ungarn sind die gastfreundlichsten Menschen, die wir je kennengelernt haben. Wir wurden alle durchweg bedient, versorgt und fühlten uns pudelwohl.
Aus Rücksicht auf unsere Gastgeber möchten wir heute noch keine Fotos von unseren Unterkünften posten, vielleicht klappt es ja die Tage mal. 😉

Nun sitzen wir nach einer anstrengenden Woche mit den ungarischen Schülern in einer Bar und lassen den Abend entspannt ausklingen. 

Unser Plan für morgen ist noch etwas ungewiss... aber wir werden euch berichten, wir haben schon so einige Unsicherheiten überwunden. 😁

Bis dahin, viszlát - auf Wiedersehen!

Andy, Pauline, Lara, Sabrina und Vanessa 😊

Meer soweit das Auge reicht

Hallo ihr Lieben,

heute war ein eher entspannter Tag für uns, an dem wir die Insel Gozo noch weiter erkundet haben. 👀 Unser ursprünglicher Plan war es, baden zu gehen. Also packten wir alle unsere Handtücher und Badesachen zusammen und starteten voller Vorfreude Richtung Ramla Bay. 🌊 Dabei mussten wir zweimal umsteigen, was aber kein Problem war, da die Busse meist pünktlich sind. Schon auf dem Weg dorthin merkten wir aber dass es im Vergleich zu den anderen Tagen kühler und windiger war. Angekommen am Strand kam dann auch die Ernüchterung: Aufgrund des starken Windes wurde die rote Fahne gehisst, was bedeutet, dass man nicht ins Wasser gehen darf, da die Wellen zu hoch und gefährlich sind. Im ersten Moment waren wir natürlich enttäuscht - aber dann kam uns die Idee, zum "Tal-Mixta Cave" zu laufen. Das ist eine Höhle, von welcher man einen genialen Blick über den Strand und das Mittelmeer hat. 😍 Der Aufstieg war zwar etwas steil und holprig, aber es hat sich auf jeden fall gelohnt! 🌵

Ramla Bay



Tal-Mixta Cave

Nachdem wir zurück in der Ferienwohnung waren, hat Jenny noch lecker für uns gekocht. 🍲🍴 Zum Abschluss des Tages sind wir noch in die Altstadt von Ghajnsielem gegangen und haben gemütlich etwas zusammen getrunken.


Paris Church in Ghajnsielem


Das war's für heute von uns. Bis morgen! 😊🙋

Hoftag

Hallo ihr Lieben,

bei uns ist heute nicht viel passiert. Nach dem Aufstehen haben wir uns bei Evelyn erkundigt, ob wir auf dem Hof helfen können. Da sie in dem Moment noch eine Reittour bevorstehen hatte, haben wir uns für 13.00 Uhr verabredet.

In der Zwischenzeit waren wir spazieren, haben Fotos gemacht und uns ums Mittagessen gekümmert. Es gab einen Salat mit isländischen Gurken und Tomaten sowie Thunfisch. 😋



Nach dem Essen sind wir dann zum Stall gelaufen, wo uns die Volontärin zeigte was wir tun können.
So haben wir dann 2,5 Stunden Sättel und Zaumzeug geputzt.

Uns war dann so kalt, das wir uns aufwärmen mussten.
Leider hat die Kälte auch Kranke gefordert. Aber das wird hoffentlich schnell wieder gut!

Wir sitzen grad in unserem Cottage und hoffen, dass der Wind es nicht einfach wegpustet! Es pfeift extrem.

Ihr hört dann morgen hoffentlich wieder mehr von uns!

Bis dahin / Bless

Nora, Anika und Lisa  💚

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Vamos mi sevilla, vamos champeón!

Hola! 
Wir hatten heute mal wieder einen sehr ereignisreichen Tag mit guten Neuigkeiten.

Karo geht es endlich besser, sie muss aber noch zu Hause bleiben, da der Arzt ihr Bettruhe und sehr starke Medikamente verordnet hat. Wir hoffen, dass es ihr bald besser geht. 🙏

Am Anfang des Tages starteten wir in die letzte Runde unseres Spanischkurses. Am Ende haben wir ein Zertifikat für die Stufe "A1" erhalten, über das wir uns sehr gefreut haben. 😍
Nach dem Kurs ging es direkt weiter zur zweiten Familie, in der wir wieder sehr herzlich aufgenommen wurden. 💓 Wir hatten das Gefühl, dass sie einen etwas geringeren Lebensstandard (aber natürlich definitiv keinen schlechten) als die erste Familie genießen. Sie hatten im Vergleich sehr unterschiedliche Meinungen. Im Endeffekt sind aber beide davon überzeugt, dass das Leben in Spanien sehr schön ist und sie zufrieden mit dem hier existenten Gesundheitssystem sind. Sie waren von unserem Projekt sehr begeistert. 
Danach ging es für uns zum lang ersehnten Fußballspiel! 🙌 Unserem lieben Julius wurde natürlich in der Sicherheitskontrolle wieder etwas weggenommen - diesmal war es der Selfiestick für die GoPro, denn er könnte ja jemanden damit erschlagen.. das denkt jedenfalls anscheinend die Security beim Spiel. 😂 Insgesamt war das Spiel sehr schön, die Stimmung war der Wahnsinn und der Sevilla FC hat  1:0 gegen APOEL Nikosia gewonnen. Als Julius für uns ein Bier bestellen wollte, bekam er nur als Antwort "Cerveza sin alcohol", darauf reagierte er mit "Nono, con alcohol". Als der Verkäufer ihm sagte, dass es Bier nur in alkoholfrei gibt und Julius darauf mit einem sehr geschockten Blick reagierte, wurde er von ihm ausgelacht. Also halten wir fest: während den Spielen gibts nur alkoholfreie Getränke! 😂
So, jetzt hieß es spät abends irgendwie vom Stadion nach Hause kommen. Als wir nach einer U-Bahn geschaut haben, stellten wir geschockt fest, dass diese nachts nicht mehr fährt. 😱 Unser Bus stand ebenfalls nicht an der Haltestelle. Verzweifelt haben wir Spanier gefragt, die auf den Straßen unterwegs waren, die aber auch keine Lösung für uns hatten aber seeehr hilfsbereit waren und zehn Minuten nach einer Verbindung gesucht haben. Letztendlich haben wir uns einen Uber gerufen und sind müde, aber wohl erhalten zu Hause angekommen.

Morgen (bzw. mittlerweile schon heute) geht es zum Strand und wir werden die Stadt Cadiz erkunden!😻

Hasta pronto!